Freitag, 26. Januar 2018

Eine Klanggeschichte zum Frühlingsanfang


Die Frühlingssonne (eine Klanggeschichte)
© Gundula Geck-Grantz
Es ist Frühling, die Sonne schickt ihre Strahlen auf die Erde. Triangel mehrmals anschlagen


Das Eichhörnchen schläft noch tief und fest in seinem Kobel. Ein Sonnenstrahl (Triangel) trifft es. Kopfschüttelnd wacht es auf, gähnt, reckt und streckt sich.
  • Triangel einmal anschlagen
  • Das Eichhörnchen wird aus seinem Kobel aus Zauberwatte genommen. Die Kinder recken sich und gähnen.
Übermütig rennt es einige Male den Baum hinunter und wieder hinauf bis es sich ausgetobt hat. Auf dem Xylophon die Töne von hoch zu tief und von tief zu hoch spielen.
Der nächste Sonnenstrahl trifft das schlafende Mäuschen, dass sich zwischen den Wurzeln der alten Eiche ein Loch gegraben hat.
Es wacht auf und streckt sich und schnuppert.
  • Triangel einmal anschlagen
  • Das Mäuschen aus seinem Nest aus Moos oder Ostergras holen. Die Kinder strecken sich und schnuppern.
Das Mäuschen läuft übermütig zwischen den Baumwurzeln herum. Nur die tiefen Töne des Xylophons anschlagen.
Nun schickt die Sonne einen Sonnenstrahl zum Reh, dass im hohen Gras versteckt schläft. Es wacht und und streckt seine Beine aus. Triangel einmal anschlagen.
Das Reh aus dem Gras holen. Die Kinder strecken die Beine und Arme.
Übermütig rennt es über die Wiese, dann stellt es sich hin und fängt an zu grasen. Auf der Handtrommel das Reh galoppieren lassen oder die Trommel im Galopp schlagen
Der nächste Sonnenstrahl trifft den Fuchs, der in einer Kuhle geschlafen hat. Er wacht auf und gähnt.
  • Triangel einmal anschlagen.
  • Den Fuchs aus seiner Kuhle nehmen.
  • Die Kinder gähnen.
Der Fuchs schnurt durch das Gebüsch und das alte Laub raschelt manchmal unter seinen Pfoten. Er ist auf der Suche nach Futter. Eine Maus, ein Hase oder ein Eichhörnchen kämen ihm gerade recht. Rasseln
Das Mäuschen sitzt zwischen den Wurzeln der Eichel und hält das Näschen in die Luft. Langsam pirscht der Fuchs sich heran und setzt zum Sprung an. Stille
Als der Fuchs losspringt knackt ein Ast. Einen Ast zerbrechen oder Klangholz anschlagen.
Das Eichhörnchen erschrickt und rennt den Baum hoch Triangel von tief nach hoch spielen.
Die Maus versteckt sich schnell in ihrem Mauseloch Rassel
Das Reh springt mit langen Sprüngen über die Wiese und verschwindet im Wald. Handtrommel
Der Fuchs steht bedröppelt vor dem Baum. Mit knurrendem Magen macht er sich auf den Weg um neue Beute zu suchen. Das Laub raschelt leise unter seinen Pfoten. Rassel
Die Sonne schickt ihre Frühlingsstrahlen weiter auf die Erde. Triangel spielen
Spielidee: Jedes Kind spielt ein Tier.
Das Kind holt sein Tier aus dem Nest und spielt das entsprechende Instrument. Die Triangel spielt immer das Kind für das nächste Kind, oder ein Kind daß kein Tier spielt. Natürlich können die Kinder auch die Tiere selber spielen. Dann kann man Nester aus Kissen und Decken bauen.
Material:
  • Nestmaterial zB. Zauberwatte, Ostergras, kleine Zweige, Moos, Heu.
  • Tiere aus Holz ,Kunststoff oder kleine Stofftiere.
  • Triangel, Rassel, Klanghölzer, Handtrommel

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Familie Maus findet ein Zuhause. Bilder von Svenja Delfs.

Von der Mäusegeschichte hat Svenja Fotos gemacht und sie mir für den Blog zur Verfügung gestellt. Vielen Dank liebe Svenja. Die Fotos sind entzückend. Ich bin völlig hin und weg.



Die Kinder haben die Geschichte gespielt.
Auf dem ersten Bild sieht man die Mäuse
die noch Zuhause sitzen.






Hier treffen die beiden Mäuse eine Katze
die fast den Mausemann gefressen hätte.





Die beiden Mäuse treffen den Hirtenjungen der in den Himmel schaut und einen Stern sieht.





Maria und Joseph in dem Stall
in der das Jesuskind in einer Krippe liegt.




Die beiden Mäuse finden im Stall ein neues Zuhause.






Die Mäuse haben Kinder bekommen und erzählen ihnen die Geschichte von der Suche nach einem Zuhause.









Freitag, 8. Dezember 2017

Familie Maus findet ein Zuhause ( Überarbeitete Version)


Beim Vorlesen und Spielen der Mausegeschichte haben wir die Geschichte verändert. Wir erzählen sie in der Gegenwartsform. In dieser Form passt sie besser zum Spiel der Kinder.



Beim Erzählen und Nachspielen lassen sich auch gut Instrumente einsetzen. Das Mausetrippeln können Rasseln sein. Der Stern kann eine Triangel sein. Die Kinder können das Fauchen der Katze nachahmen. Das Nest im Stall können die Kinder mit Zauberwatte bauen.

Wenn ihr lieber die Originalgeschichte erzählt, findet ihr sie hier: 
Die Mäusefamilie in der Krippe

Familie Maus findet ein Zuhause
© Gundula Geck-Grantz
In der Scheune eines alten Bauernhaus wohnen eine Mausefrau und ein Mausemann.
Die Mausefrau wird bald Babys bekommen. Der Mausemann und seine Frau beiden freuen sich schon sehr darauf.  Bei dem Bauern haben die Mäuse ein gutes Leben. Es gibt immer genug Körner zu essen und keine Katze macht ihnen das Leben schwer.
Eines Tages zieht der die Bauer weg und es gibt nichts mehr zu essen.  Als das letzte Körnchen aufgeknabbert ist haben sie großen Hunger.

Da spricht der Mausemann zu seiner Frau:“ Hier gibt es nichts mehr zu essen, wir müssen fortziehen und ein neues Zuhause suchen.“ So ziehen die beiden fort, um ein neues Zuhause für sich und ihre Kinder zu suchen.
Sie laufen stundenlang umher. Der Mausefrau tun die kleinen Füße weh, denn sie hat schon einen sehr dicken Babybauch.

In der ersten Scheune finden sie eine schöne Mausehöhle. Dort wohnt aber eine Katze, die faucht sie böse an und hätte fast den Mausemann gefressen. Da laufen sie weiter so schnell sie können.

Plötzlich sehen die beiden Mäuse am Himmel einen hellen Stern. Die Mausefrau sagt zu ihrem Mann:“ Lieber Mann sieh dir diesen Stern an. Er sieht so schön aus. Lass uns dort hingehen wo der Stern steht , dort finden wir sicher ein neues Zuhause." Und so folgen sie dem Stern.
Sie kommen an einer Herde Schafe vorbei, die auf einem Feld schlafen. Ein Hirtenjunge schaut in den Himmel und sie huschen schnell an ihm vorbei.

Nach einer Weile sagt die Mausefrau: "Meine Babys werden bald zur Welt kommen. Wir müssen schnell ein Nest finden."
Also laufen sie weiter und stehen plötzlich vor einem kleinen Stall.
Direkt über dem Stall steht ein großer heller Stern am Himmel. „Oh was ist das für ein schöner Stall. In diesem Stall sollen unsere Babys geboren werden“ sagte die Mausefrau zu ihrem Mann.

Sie schlüpfen durch eine Spalte in der Wand und stehen mitten im Stall. Ein Esel steht in einem Verschlag und frisst Heu. Auf der anderen Seite steht ein riesiger Ochse und schnauft.
Dazwischen sehen sie eine Frau und einen Mann. In einer Futterkrippe schläft ein neugeborenes Kind. Die Mäuse huschen schnell an den Menschen vorbei und finden ein gemütliches Versteck in einer Ecke. Dort bauen sie ein kuscheliges Nest.

In dieser Nacht bekommt die Mausefrau ihre Babys.
2 Jungen und 2 Mädchen liegen in dem Nest.
Die Menschen ziehen bald wieder fort aber die Mausefamilie bleibt in dem Stall bei dem Esel und dem Ochsen. Hier haben sie immer genug zu essen und es gibt auch keine Katze die sie verjagen oder fressen will.

Die Geschichte von der Suche nach einem neuen Zuhause und dem hellen Stern der sie dorthin führte, erzählen sie ihren Kindern. Die Kinder erzählen es wieder ihren Kindern und so weiter. So kennt die Geschichte von der Suche nach einem neuen Stall und dem Stern, heute noch jede Maus.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Schneemannfingerspiel




Das Spiel können Kinder mit verteilten Rollen spielen (Schneemänner, Sonne Hase). Du kannst aber auch Schneemänner für die Hand basteln oder es einfach mit den Fingern spielen. Die Sonne ist dann die andere Hand und tippt die Schneemänner an, die umfallen sollen.

Dienstag, 28. November 2017

Die Wanderkrippe

Die Wanderkrippe
von Svenja Delfs

Wir haben einen etwas größeren Schuhkarton in Packpapier verpackt. Auf den Deckel klebten wir ein Schild, auf dem „Wanderkrippe“ steht. Von innen wurde der Karton mit einem Sternenhimmel und einem Zaun gestaltet, ganz nach Vorstellung der Kinder.

Auch Maria und Josef wurden gestaltet und zogen in die Wanderkrippe ein.
Zusätzlich haben wir die Weihnachtsgeschichte auf ein DIN A 4 Blatt geschrieben und das Blatt einlaminiert, ebenso wie eine Anleitung.
Die Wanderkrippe darf nun von jedem Kind an einem Tag im Advent mit nach Hause genommen werden. Dazu eignet sich der Tag, an dem das Kind z.B. in der Gruppe den Adventskalender öffnen darf.
Zu Hause darf das Kind zusammen mit seiner Familie überlegen, was es zu Maria und
Josef in den Karton legen möchte. Das kann etwas Gebasteltes aus der Weihnachtsgeschichte oder ein anderer Gegenstand sein. Die Weihnachtsgeschichte kann vorgelesen werden.

Am nächsten Tag bringt das Kind die Wanderkrippe wieder mit in den Kindergarten und im Morgenkreis wird sie in der Gruppe geöffnet und das Kind kann zeigen, was es hineingelegt hat. Gemeinsam wird die Krippe mit den Figuren und Gegenständen in der Gruppe aufgestellt. Bis sie mittags von einem anderen Kind mitgenommen werden darf.

Man könnte dazu auch noch z.B. ein paar Kekse , Teebeutel und eine Kerze dazu legen, ganz wie man es möchte.

Bei uns ist die Wanderkrippe immer sehr gut angenommen worden, die Familien hatten viel Spaß beim Überlegen und Gestalten. Jeden Morgen waren alle gespannt was es bei Maria und Josef neues zu sehen gab.