Sonntag, 9. Oktober 2016

Apfelspielgedicht

Zu diesem Spielgedicht kannst du fünf Apfelfingerpuppen basteln,  nähen, häkeln oder stricken. Du steckst die Äpfel auf deine Finger und spielst das Gedicht damit. Die Kinder sind der Wind und pusten den Apfel vom Baum. Bei jeder Strophe fällt ein Apfel vom Finger. Das genannte Kind hebt einen Apfel auf und steckt ihn selber auf den Finger.




Fünf Äpfel hingen an einem Baum    
von Gundula Geck-Grantz

Fünf Äpfel hingen an einem Baum,
so hoch oben, man sah sie kaum.
Da kam der Nordwind mit Gebrause
machte dicke Backen und blies mit Gesause.
einen Apfel ins grüne Gras,
Emma hob den Apfel auf und nahm ihn mit nach Hause,

 Vier Äpfel hingen an einem Baum,
so hoch oben, man sah sie kaum.
Da kam der Ostwind mit Gebrause,
machte dicke Backen und blies mit Gesause.
Einen Apfel ins grüne Gras,
Frederik hob den Apfel auf und nahm ihn mit nach Hause,

 Drei Äpfel hingen an einem Baum,
so hoch oben, man sah sie kaum.
Da kam der Südwind mit Gebrause,
machte dicke Backen und blies mit Gesause.
Einen Apfel ins grüne Gras,
Lilli hob den Apfel auf und nahm ihn mit nach Hause,

Zwei Äpfel hingen an einem Baum,
so hoch oben, man sah sie kaum.
Da kam der Westwind mit Gebrause,
machte dicke Backen und blies mit Gesause.
Einen Apfel ins grüne Gras,
Esme hob den Apfel auf und nahm ihn mit nach Hause,

Ein Apfel hing an einem Baum,
so hoch oben, man sah ihn kaum.
Da kam der Herbstwind mit Gebrause,
machte dicke Backen und blies mit Gesause.
Den letzten Apfel ins grüne Gras,
Kian hob den Apfel auf und nahm ihn mit nach Hause,

Der Baum ist leer, die Geschichte ist aus,
unter der Wurzel wohnt eine Maus.
Die schläft jetzt ein, darum sei ganz leise.
Im Traumland geht die Maus auf eine Reise.




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