Mittwoch, 27. September 2017

Ein Wolkenmärchen



Manchmal, wenn ihr in den Himmel schaut und die Wolken anseht die vorbeiziehen, dann sehen die Wolken aus wie etwas ganz anderes. 

Ein Wolkenmärchen
von Gundula Geck-Grantz

Es war einmal eine Wolke. Die Wolke zog jeden Tag über den Himmel und hatte Spaß daran ihre Form zu verändern. Sie dehnte sich an manchen Stellen aus oder zog sich zusammen. Sie bildete kleine Ausläufer die aussahen wie ein Kopf oder Füße.
Wenn dann die Menschen auf der Erde hochsahen fanden sie, dass die Wolke wie ein Schaf oder ein Hund aussah, oder wie der Kopf eines Menschen der eine Pfeife rauchte. Manche Menschen brachten Papier und Farbe mit und malten die Wolke. Der Wolke gefiel das und sie zog Jahr für Jahr über den Himmel und veränderte ihre Form.
Eines Tages kam eine kleine Fee angeflogen und ruhte sich auf de Wolke aus. " Sag mal du liebe Wolke," begann die Fee zu fragen. "Hast du nicht einen Wunsch? Möchtest du nicht einmal etwas ganz anderes sein?"
Die Wolke überlegte eine Weile und sagte dann:" Ja ich wäre gern einmal ein Mensch. Dann könnte ich in den Himmel sehen und mir die Wolken anschauen." Da schwang die Fee den Zauberstab und kaum dass sich die Wolke versah, stand sie auf der Erde und war ein Mensch.
Doch sie kam gar nicht dazu sich die Wolken anzusehen, denn sie musste zur Arbeit gehen. Abends war sie so müde das sie nur noch schlafen wollte. Nur am Wochenende schaute sie hinauf in den Himmel und sah den Wolken zu. Wenn sie die Wolken über den Himmel ziehen sah bekam sie eine große Sehnsucht im Herzen und sie wurde immer trauriger.
Eines Tages als die kleine Wolke auf einer Wiese stand und voller Sehnsucht in den Himmel schaute, landete die kleine Fee auf ihrer Schulter. "Warum bist du so traurig liebe Wolke?" fragte die Fee. "Ach," seufzte die Wolke. " Ich habe so eine Sehnsucht im Herzen wenn ich in den Himmel schaue." Da überlegte die Fee und schwang ihren Zauberstab.
Und die Wolke war wieder am Himmel und zog über das Land. Glücklich dehnte sie sich aus und zog sich zusammen. Wenn die Menschen zu ihr aufsahen, rätselten, malten und sich freuten, war die Wolke sehr, sehr glücklich.

Dienstag, 19. September 2017

Apfelbaum Spiellied (Oh du lieber Augustin)


Apfelbaumspiellied

Text: Gundula Geck-Grantz,
Melodie: Oh du lieber Augustin 



Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

In deinen Zweigen hängen leckere Äpfelchen,
(mit den Händen den Bauch reiben . Alternativ Instrumente: Glöckchen)
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.

Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

Kommt da der Herbstwind und rüttelt dich, schüttelt dich.
(Mit den Armen rütteln. Alternativ Instrumente: Rasseln)
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

Ich hol schnell ein Körbchen und sammel die Äpfel auf.
(linke Hand deutet einen Korb an, rechte Hand legt die Äpfel in den Korb.
Alternativ Instrumente: Trommeln spielten fallende Äpfel )
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)


Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

Ich beisse ganz fest hinein, Äpfel die schmecken fein.
(Bauch reiben. Alternativ Instrumente: Klanghölzer)
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)


Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)


Donnerstag, 14. September 2017

Buchvorstellung: "Die Maus sucht ein Haus"

Bilderbuch: "Die Maus sucht ein Haus" von "Petr Horacek"





Eine bezaubernde Geschichte von einer Maus die einen Apfel findet. Doch ihr Mauseloch ist zu klein für den Apfel. So geht sie mit dem Apfel, auf die Suche nach einer neuen Bleibe, doch in jeder Höhle wohnt schon jemand und bei der Reise bekommt sie Hunger und knabbert immer mehr von ihrem Apfel und landet schließlich wieder in ihrer eigenen Höhle. Da der Apfel nun klein genug ist passt der nun auch hinein. Die Bilder sind wirklich kindgerecht und auf das wesentliche reduziert. Durch die gestanzten Löcher kann man die Maus und ihren Apfel bei ihrer Suche nach einem neuen Haus begleiten. Für Kinder ab 3.

Ideensammlung:

Mittwoch, 30. August 2017

Geschichtenteppich zum Bilderbuch Frederick






Auf der Wiese sammeln die Feldmäuse Nüsse und Körner für den Winter.


In der Mauer wohnen die Feldmäuse


Frederick sammelt Farben und Sonnenschein

Dann kommt der Winter und die Feldmäuse essen von ihren gesammelten Vorräten.

Frederick packt seine Vorräte aus und die Mäuse hören ihm zu.

Sonntag, 27. August 2017

Ideensammlung zum Bilderbuch "Frederick" von Leo Lionni

Das Bilderbuch "Frederick" von Leo Lionni.



- In der Mitte des Vorlesekreises wird ein rundes grünes Tuch gelegt. Jedes Kind kann sich aus einem Korb verschiedene Materialien heraussuchen. Beispiele: Maiskolben oder-körner, Getreideähren oder-Körner, verschiedene Nussarten, bunte Zauberwatte, Steine verschiedener Größe, Mausepüppchen(aus Papier oder Stoff o.ä.), gelbe Papier- oder Stoffstreifen als Sonnenstrahlen, Schneeflocken aus Watte, Buchstaben zum legen. Nun wird das Buch vorgelesen und die Bilder besprochen. Zu jeder Seite können die Kinder die passenden Materialien auf die Decke legen. Zum Schluss wird die fertige Geschichtendecke fotografiert und jedes Kind bekommt ein Foto in sein Portfolio oder mit nach Hause.

Passend dazu:

  • Spaziergang mit sammeln von Naturmaterial. Danach können die Kinder aus dem Material Bilder gestalten, die für das Portfolio fotografiert werden. Eine Ausstellung aus den Fotos kann für die Eltern gestaltet werden.
  • Ein Tischtheater zum Bilderbuch
  • Sockenmäusepuppen und ein Korb mit passenden  Materialien steht den Kindern zur Verfügung um die Geschichte nachzuspielen.
  • Eine (Pin)Wand wird mit Tonpapiermäusen, aus Pappe gerissenen Steinen, Nüssen, Getreideähren und einer Sonne gestaltet
  • Die Kinder können Kollagen aus Getreidekörnern, bunten Schnipseln und Buntstiftzeichnungen gestalten.
  • Die Kinder bekommen Barthaare und eine schwarze Nase und suchen Nüsse die im Raum versteckt sind. Danach werden die Nüsse geknackt und gemeinsam verspeist
  • Maiskolben kochen und essen.
  • einen Nussaufstrich für das gemeinsame Frühstück herstellen.
  • Nusskuchen backen.
  • Getreidebrei kochen und mit Apfelmus essen.
  • Sockenmäuse basteln.
  • Mäusekostüme für die/den Verkleidungsecke/raum nähen.
  • Eine Erntekrone/-kranz binden oder von Eltern binden lassen. Mit Bastelarbeiten von den Kinder verzieren lassen.
  • Naturbeobachtung: Wo könnten Mäuse wohnen? Wo finden sie Futter zum sammeln?
  • Sachbilderbuch "Die Maus" zB von Stephane Frattini.

Nicht zu empfehlen ist es, lebendige Mäuse in der Kita zu halten. Mäuse haben ein sehr feines Gehör und sind lärmempfindlich Tiere sind kein Kinderspielzeug.


Habt ihr noch weitere Ideen zum Bilderbuch? Ihr könnt sie in die Kommentare posten.

Samstag, 24. Juni 2017

Das Sommerloch, oder die Frau die keine Geschichten mehr wusste.

von Gundula Geck-Grantz
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

Erzähl mir eine Geschichte! Der Aufforderung komme ich meistens gern nach. Manchmal ist mein Kopf jedoch wie leergefegt. In so einer Situation ist folgende Geschichte entstanden.

Es war einmal eine Frau die viele Geschichten erzählte. Sie erzählte so viele Geschichten dass ihr Kopf plötzlich leererzählt war. Ihr fielen keine neuen Geschichten mehr ein. Traurig ging sie nach Hause und setzte sich in ihren Lieblingssessel. Weil sie so traurig war dass sie keine Geschichten mehr wusste, fing sie an zu weinen. Sie weinte und weinte und es war so laut, dass eine Fee das Weinen hörte. Sie flog zum Fenster der Frau und fragte:“ Liebe Frau warum weinst du so laut?" Die Frau erzählte ihr alles und die Fee sagte:" Ich habe einen Rat für dich. Fahre für drei Wochen auf eine einsame Insel und rede mit Niemandem ein Wort.“
Da hörte die Frau auf zu weinen und packte alles ein was sie für drei Wochen auf einer Insel brauchte. Sie stieg in ein Flugzeug und flog 3 Stunden. Dann fuhr sie mit einem Ruderboot auf eine einsame Insel. Dort redete sie kein Wort, aß viele Kokosnüsse, badete im Meer und lag am Sandstrand. Nach 3 Wochen stieg sie wieder in ihr Boot, fuhr zurück. Flog 3 Stunden mit dem Flugzeug, und war wieder zuhause. Nun hatte die Frau wieder viele Geschichten zu erzählen und die Kinder freuten sich.

Sonntag, 4. Juni 2017

Eine Zahngeschichte mit Mundgymnastik.

von Gundula Geck-Grantz 

Ihr könnt die Geschichte vorlesen und dabei die Bewegungen und Geräusche in den Klammern machen.

Felix schläft noch, hört ihr ihn leise schnarchen (chrchr). Jetzt summt der Wecker denn Felix muss bald in die Schule (sssssss). Langsam öffnet er seine Augen und reibt sich sein Gesicht ( Gesicht ausstreichen), dann klopft er auf seine Brust ( Brust abklopfen). Weil er noch ein wenig müde ist gähnt Felix lange (gähnen) Er streckt sich und reckt sich.(dehnen und strecken). Als er angezogen ist hört er seine Mutter rufen( Feliiiix). Er schlurft in die Küche, schmiert sich ein Brot und beisst ab. Langsam kaut er (mjam mjom mjum ). Er schlürft einen Schluck Kakao (Schschsch schlürfen). „Felix beeil dich!“ ermahnt ihn seine Mutter.Nach dem Frühstück geht Felix ins Badezimmer, nimmt die elektrische Zahnbürste und schaltet sie ein. (rrrrrrr). Dann putzt er seine Zähne gründlich (rrr). Mit einem Schluck Wasser spült er seinen Mund und gurgelt (grrrr). Er spuckt aus und im Waschbecken liegt ein Zahn (jubeln). Der Wackelzahn der schon so lange im Mund herumgewackelt hat. Im Spiegel schaut er seine neue Zahnlücke an und macht seine Mund dabei weit auf( aaaaaahh). Dann bringt Felix den Zahn schnell zur Mutter, die ihn in ein kleines Döschen legt. Dort liegen schon 3 Zähne die er verloren hat. In der Schulpause probiert er mit seiner besten Freundin ob er durch die Zahnlücke pfeifen kann.

Freitag, 12. Mai 2017

Eine unendliche Geschichte

Heute wollte ein Kind die Geschichte von einem Blatt hören, so entstand diese unendliche Geschichte: 

Es war einmal ein Blatt. Das Blatt wuchs an einem Baum.
Da kam ein starker Wind und pustete das Blatt vom Baum.
Das Blatt lag nun tagelang auf der Erde und welkte.
Ein Regenwurm steckte den Kopf aus der Erde und sah das Blatt.
Er dachte: Oh ein leckeres Blatt, das werde ich zum Frühstück essen.
Der Wurm zog das Blatt in seinen Gang, in die Erde.
Der Regenwurm frass das Blatt und fand es sehr lecker.
Dann musste er mal und die Reste vom Blatt kamen als lange Kompostwurst
aus dem Regenwurmpo heraus.
In diesem Kompost wuchs ein neuer Baum.
An diesem Baum wuchs ein Blatt.....
Da kam ein starker Wind und pustete das Blatt vom Baum.
Das Blatt lag nun tagelang auf der Erde und welkte.
Ein Regenwurm steckte den Kopf aus der Erde und sah das Blatt.
Er dachte: Oh ein leckeres Blatt, das werde ich zum Frühstück essen.
Der Wurm zog das Blatt in seinen Gang, in die Erde.
Der Regenwurm frass das Blatt und fand es sehr lecker.
Dann musste er mal und die Reste vom Blatt kamen als lange Kompostwurst
aus dem Regenwurmpo heraus.
In diesem Kompost wuchs ein neuer Baum.
An diesem Baum wuchs ein Blatt.....

Sonntag, 12. März 2017

Die Klanggeschichte vom Igel der aus dem Winterschlaf erwacht.

von Gundula Geck-Grantz
 
( Jedes Kind bekommt eine Decke und baut sich ein Nest.) 
Es war ein kleiner Igel. Ich nenne ihn Stachel. Der Igel Stachel wurde im Herbst auf einmal sehr müde und er baute sich ein gemütliches Nest unter einem großen wilden Holzhaufen. Er hatte sich dort mit dem ganzen Herbstlaub eine kuschelige Höhle gebaut. Als es draussen viel zu kalt wurde um Schnecken und Würmer zu finden, legte er sich in seine Höhle schlafen. Hört ihr ihn schnarchen?
 ( Die Kinder kuscheln sich in ihr Nest. Alle schnarchen leise)
Es wurde eisekalt, aber Stachel lag gemütlich in seinem weichen Bett. Dann fing es an zu schneien und dicke Flocken bedeckten den Holzstapel und die Schlafhöhle von Stachel.
(Ich knistere mit Seidenpapier )
 Ein Fuchs lief an Stachels Höhle vorbei, 
(Ich klopfe mit einem Filzschlägel leise auf eine Handtrommel) doch Stachel schlief tief und fest und hörte ihn nicht.
Ein Hagelschauer prasselte auf die Erde, 
(Ich klopfe mit Klanghölzern) doch Stachel schlief tief und fest und hörte ihn nicht. 
Ein wilder Wintersturm pustete über Stachels Höhle, 
(Oceandrum oder Regenmacher schnell spielen)  doch Stachel schlief tief und fest und hörte ihn nicht.
 Dann war der Winter plötzlich vorbei und die Sonne wärmte Stachels Höhle.
(Ich spiele ein paar Klänge auf der Triangel) Stachel reckte sich, streckte sich und gähnte. 
(Wir recken uns und gähnen)
Stachel steckte die Nase aus seiner Höhle und schnupperte. Ein Sonnenstrahl (Triangel) kitzelte seine Nase und er musste niesen.(Alle niesen).
Der Frühling war da. Krokusse und Märzenbecher blühten auf der Wiese. Stachel verließ seine Höhle und trippelte über die Wiese, 
(Tippeln mit den hohen Tönen auf dem Xylophon) um sich ein paar Würmer und Schnecken zu suchen.

 Material: Decken, Klangstäbe, Triangel, Xylophon, Handtrommel, Filzschlägel, Seidenpapier, Regenmacher

 Natürlich können auch die Kinder die Instrumente spielen, während du vorliest.
 

Freitag, 27. Januar 2017

Musik und Bewegung mit Luftballons


Eine musikalische Einheit mit Luftballons
von Gundula Geck-Grantz
Aktion
Ihr braucht: Einen großen roten Luftballon. Viele kleinere bunte Luftballons. Eine große Decke.

  • Zum Beginn singen wir gemeinsam ein einfaches Luftballonlied.
Vorschlag „Ich schenk dir einen Regenbogen.“
Ich schenk' dir einen Luftballon, er schwebt ganz leicht empor. Ich stups ihn an, dann fliegt er hoch, er will zum Himmelstor.
  • Ein Luftballon liegt in der Mitte des Kreises, zu Flötenmusik stupsen die Kinder den Ballon hin und her. Alternativ kannst du eine ruhige Musik von einer CD spielen.
  • Der Ballon wird auf eine grosse Decke gelegt und die Kinder fassen die Decke im Stehen an.
  • Eine Geschichte wird erzählt und die Kinder spielen dazu mit dem Luftballon auf der Decke.
Das Märchen vom roten Luftballon.
Es war einmal ein schöner roter Luftballon. Der wurde vom Wind durch die Welt gepustet. Mal rollte er hierhin.
  • Luftballon zu einer Seite rollen lassen
Mal rollte er dorthin.
  • Luftballon zur anderen Seite rollen lassen, einige Male wiederholen
So kam der Luftballon ganz schön weit herum in der Welt.
Doch eines Tages wurde ihm das zu langweilig und er wollte gern fliegen. Da stieß er sich vom Boden ab und flog hoch in die Luft. Dabei rief er laut „juhuuu“ weil ihm das so gut gefiel.
  • mit der Decke den Luftballon in die Höhe werfen und wieder auffangen. Dabei rufen die Kinder jedes mal juhuu
Das gefiel ihm so gut daß er es immer wieder tat. Als er dort in der Luft schwebte traf er viele andere Ballons. 
  •  viele Ballons auf die Decke legen und hochfliegen lassen
Die flogen mit ihm und als sie müde geworden waren sanken sie auf die Erde nieder. Da kamen viele Kinder die gern einen Ballon zum spielen haben wollten. Und so bekamen jeder der bunten Ballons einen Freund mit dem er nun spielen konnte.
  • Jedes Kind sucht sich einen Ballon aus. Dann können die Kinder mit ihren Ballons zu Musik von einer CD tanzen und spielen.
  • Zum Abschluss singen alle gemeinsam noch einmal das Luftballonlied.



Umweltschutztip: Luftballons sind für Kinder ein toller Bewegung- und Spielanreiz. Mit Gas gefüllte Luftballons die oft an Festen freigelassen werden, (Luftballonwettbewerbe oder Hochzeiten) sind allerdings ein großes Problem für die Umwelt. Irgendwann verlieren sie ihr Gas und liegen dann als Müll in der Natur herum. Wildlebende Tiere nehmen sie als Futter auf oder verheddern sich in den Bändern. In der Folge verenden sie elendig. Um dieses vielfache Leid zu verhindern verzichtet bitte darauf. Es gibt viele tolle Alternativen dazu.

Sonntag, 15. Januar 2017

Eine Mitmachgeschichte

Die Geschichte vom dürren Männlein

von Gundula Geck-Grantz

Es war einmal ein Geschwisterpaar. Das Mädchen hieß Greta und der Junge hieß Finn. Sie wohnten in einer Hütte im Wald. Ihr Vater war Köhler und verdiente das Geld für Essen und Kleidung mit dem Verkauf von Holzkohle. Die Mutter sammelte Kräuter und verkaufte heilkräftge Tränke. Sie hatten meist genug zu essen und ein wärmendes Feuer gegen die Kälte im Kamin. Doch wenn kein Mensch die Kohle des Vaters, oder die Tränke der Mutter kaufen wollte, hatten sie kein Geld um sich Essen zu kaufen. Dann konnten sie oft vor Hunger nicht einschlafen. Eines Abends im Winter drängten sich alle um den knisternden Kamin. Um die Hütte heulte der Wind.
Da klopfte es plötzlich an die Tür. Die Mutter ging zur Tür und öffnete sie knarrend.
Vor der Tür stand ein dürres Männlein. Es war in einen löcherigen Mantel gehüllt und klapperte vor Kälte mit den Zähnen.
Es sagte etwas  aber man verstand kein Wort weil der Wind so laut heulte und der Mann vor Zähneklappern kaum zu verstehen war.
Die Mutter zog den frierenden Gast ins Haus und schob ihn an das Feuer. Greta legte dem Mann eine Schale Haferbrei und einen Löffel in die Hände. Der Mann fing an zu essen
Als er fertig war nahm ihm Finn das leere Geschirr aus den Händen, damit er sich weiter am Feuer wärmen konnte. Der Vater nahm seine Ukulele aus der Ecke und fing an ein Lied zu spielen.
 Der Gast summte leise mit. Er sah schon viel gesünder aus und hatte aufgehört mit den Zähnen zu klappern. Später legte der Vater einen dicken Holzscheit auf das Feuer und wies dem Gast ein Lager auf der Küchenbank zu. Der wickelte sich in eine Decke ein und schlief bald ein. Auch Greta und Finn kuschelten sich in ihre Bettkojen. Die Eltern saßen noch ein wenig am Feuer bis sie auch schlafen gingen.
Am nächsten Morgen reckten und streckten sich Greta und Finn in ihren Betten.
Barfuss liefen sie in die Küche um nach dem Schlafgast zu sehen. Die Bank in der Küche war aber leer, und auf dem Tisch lag ein Sack. Die Eltern waren auch wach geworden und standen hinter den Kindern die den Sack öffneten.
 Der Sack war ein Goldklumpen. Verwundert reichte Greta den Sack ihrem Vater weiter. Der zog einen Brief aus dem Beutel und las vor: " Vielen Dank, ihr habt mich vor dem Erfrieren gerettet und mir einen Platz an eurem Feuer gegeben. Euer letztes Essen habt ihr mit mir geteilt. Dafür sollt ihr belohnt werden." Nun hatten sie genug zu Essen für den ganzen Winter und es war noch etwas Geld übrig um es zu sparen. Das Männlein aber sahen sie niemals wieder.


Gegenstände die in der Geschichte erwähnt werden, oder dazu passen, werden in einen Korb gelegt und können von den Kindern auf ein Tuch, daß in in der Mitte liegt, plaziert werden. Dabei entsteht dann ein Bild.  Das Körbchen wird immer weitergegeben. So kann jedes Kind etwas zur Geschichte auf das Bild legen.


 Dinge die in den Korb gelegt werden können:
  • ein Stück Holzkohle,
  •  ein kleines Fläschchen, 
  • Puppenstubenbewohner: Mann, Frau, Kind, Großvater. 
  • Ein Zweig  Pfefferminze,
  •  ein kleines Instrument oder eine Bildkarte mit einer Ukulele oder Gitarre, 
  • eine ausgeschnittene Note, 
  • Betten aus der Puppenstube, 
  • ein Säckchen mit Steinen, 
  • Goldene Schokoladenmünzen in einem Beutel
  • Ein Brotstückchen,
  •  Ein Löffel, 
  • Geschirr aus der Puppenstube
  • Ein Tütchen Getreide
  • ein Briefumschlag
  • ein Sparschwein



Montag, 9. Januar 2017

Schneemann bauen Fingerspiel

Schneemann bauen
 von Gundula Geck-Grantz

Fünf Kinder wollen einen Schneemann machen,
drei Kugeln zeigen
der soll den Garten im Winter bewachen.
drohende Gebärde
 Der Erste rollt aus Schnee einen Kloß,
Mit den Armen rollen
Der Zweite macht den Bauch so groß,
Den Bauch mit einer Hand reiben
Der Dritte baut eine Kugel als Kopf,
Auf den Kopf zeigen
Der Vierte holt als Hut einen Topf, 
Mütze mit den Händen andeuten 
flüstern: Der Fünfte schleicht in den Keller auf leisen Sohlen,
Leise sein andeuten mit Zeigefinger auf den Lippen .
um Kohlen für Mund und Augen zu holen,
 Mund und Augen antippen.
Dann bekommt der kalte Wicht
eine Möhre mitten ins Gesicht.
Auf die Nase zeigen 













Samstag, 7. Januar 2017

Frau Holle schüttelt Schnee auf die Erde

Eine musikalische Einheit zum Thema Schnee und Frau Holle
von Andrea Brüning und Gundula Geck-Grantz
Handlung
Material Instrument
Lied: „Pille palle polle im Himmel wohnt Frau Holle,“ mit Bewegungen spielen.


Märchen Frau Holle vorlesen, bis zu der Stelle an der die erste Marie die Betten ausschüttelt.
Märchenbuch
Jedes Kind bekommt eine Decke und alle schütteln damit „Betten“ aus.
Decken
Das Decken ausschütteln begleiten alle zusammen mit einem bekannten Schneelied zB. Schneeflöckchen Weissröckchen.
Lied: Schneeflöckchen Weissröckchen
Je ein Kind legt sich in die Mitte und am Ende einer Strophe legen alle Kinder ihre Decke auf das Kind. Alle Kinder kommen einmal dran.


Jedes Kind baut sich aus der Decke eine Wolke, setzt sich auf die Wolke und nimmt sich ein Instrument mit.
Instrumente die man mit Schnee assoziieren kann. Triangel, Glockenstab, Xylophon, Glockenspiel,
Die Kinder probieren ihr Instrument aus und jeder darf etwas vorspielen.
Danach begleiten alle zusammen „Schneeflöckchen, Weissröckchen“.


Zum Schluss nochmal das Lied:“Pille,palle,polle,“ zusammen spielen.


Wer möchte kann nach der Einheit mit in die Leseecke kommen und den Rest des Märchens hören.