Freitag, 8. Dezember 2017

Familie Maus findet ein Zuhause ( Überarbeitete Version)


Beim Vorlesen und Spielen der Mausegeschichte haben wir die Geschichte verändert. Wir erzählen sie in der Gegenwartsform. In dieser Form passt sie besser zum Spiel der Kinder.



Beim Erzählen und Nachspielen lassen sich auch gut Instrumente einsetzen. Das Mausetrippeln können Rasseln sein. Der Stern kann eine Triangel sein. Die Kinder können das Fauchen der Katze nachahmen. Das Nest im Stall können die Kinder mit Zauberwatte bauen.

Wenn ihr lieber die Originalgeschichte erzählt, findet ihr sie hier: 
Die Mäusefamilie in der Krippe

Familie Maus findet ein Zuhause
© Gundula Geck-Grantz
In der Scheune eines alten Bauernhaus wohnen eine Mausefrau und ein Mausemann.
Die Mausefrau wird bald Babys bekommen. Der Mausemann und seine Frau beiden freuen sich schon sehr darauf.  Bei dem Bauern haben die Mäuse ein gutes Leben. Es gibt immer genug Körner zu essen und keine Katze macht ihnen das Leben schwer.
Eines Tages zieht der die Bauer weg und es gibt nichts mehr zu essen.  Als das letzte Körnchen aufgeknabbert ist haben sie großen Hunger.

Da spricht der Mausemann zu seiner Frau:“ Hier gibt es nichts mehr zu essen, wir müssen fortziehen und ein neues Zuhause suchen.“ So ziehen die beiden fort, um ein neues Zuhause für sich und ihre Kinder zu suchen.
Sie laufen stundenlang umher. Der Mausefrau tun die kleinen Füße weh, denn sie hat schon einen sehr dicken Babybauch.

In der ersten Scheune finden sie eine schöne Mausehöhle. Dort wohnt aber eine Katze, die faucht sie böse an und hätte fast den Mausemann gefressen. Da laufen sie weiter so schnell sie können.

Plötzlich sehen die beiden Mäuse am Himmel einen hellen Stern. Die Mausefrau sagt zu ihrem Mann:“ Lieber Mann sieh dir diesen Stern an. Er sieht so schön aus. Lass uns dort hingehen wo der Stern steht , dort finden wir sicher ein neues Zuhause." Und so folgen sie dem Stern.
Sie kommen an einer Herde Schafe vorbei, die auf einem Feld schlafen. Ein Hirtenjunge schaut in den Himmel und sie huschen schnell an ihm vorbei.

Nach einer Weile sagt die Mausefrau: "Meine Babys werden bald zur Welt kommen. Wir müssen schnell ein Nest finden."
Also laufen sie weiter und stehen plötzlich vor einem kleinen Stall.
Direkt über dem Stall steht ein großer heller Stern am Himmel. „Oh was ist das für ein schöner Stall. In diesem Stall sollen unsere Babys geboren werden“ sagte die Mausefrau zu ihrem Mann.

Sie schlüpfen durch eine Spalte in der Wand und stehen mitten im Stall. Ein Esel steht in einem Verschlag und frisst Heu. Auf der anderen Seite steht ein riesiger Ochse und schnauft.
Dazwischen sehen sie eine Frau und einen Mann. In einer Futterkrippe schläft ein neugeborenes Kind. Die Mäuse huschen schnell an den Menschen vorbei und finden ein gemütliches Versteck in einer Ecke. Dort bauen sie ein kuscheliges Nest.

In dieser Nacht bekommt die Mausefrau ihre Babys.
2 Jungen und 2 Mädchen liegen in dem Nest.
Die Menschen ziehen bald wieder fort aber die Mausefamilie bleibt in dem Stall bei dem Esel und dem Ochsen. Hier haben sie immer genug zu essen und es gibt auch keine Katze die sie verjagen oder fressen will.

Die Geschichte von der Suche nach einem neuen Zuhause und dem hellen Stern der sie dorthin führte, erzählen sie ihren Kindern. Die Kinder erzählen es wieder ihren Kindern und so weiter. So kennt die Geschichte von der Suche nach einem neuen Stall und dem Stern, heute noch jede Maus.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Schneemannfingerspiel




Das Spiel können Kinder mit verteilten Rollen spielen (Schneemänner, Sonne Hase). Du kannst aber auch Schneemänner für die Hand basteln oder es einfach mit den Fingern spielen. Die Sonne ist dann die andere Hand und tippt die Schneemänner an, die umfallen sollen.

Dienstag, 28. November 2017

Die Wanderkrippe

Die Wanderkrippe
von Svenja Delfs

Wir haben einen etwas größeren Schuhkarton in Packpapier verpackt. Auf den Deckel klebten wir ein Schild, auf dem „Wanderkrippe“ steht. Von innen wurde der Karton mit einem Sternenhimmel und einem Zaun gestaltet, ganz nach Vorstellung der Kinder.

Auch Maria und Josef wurden gestaltet und zogen in die Wanderkrippe ein.
Zusätzlich haben wir die Weihnachtsgeschichte auf ein DIN A 4 Blatt geschrieben und das Blatt einlaminiert, ebenso wie eine Anleitung.
Die Wanderkrippe darf nun von jedem Kind an einem Tag im Advent mit nach Hause genommen werden. Dazu eignet sich der Tag, an dem das Kind z.B. in der Gruppe den Adventskalender öffnen darf.
Zu Hause darf das Kind zusammen mit seiner Familie überlegen, was es zu Maria und
Josef in den Karton legen möchte. Das kann etwas Gebasteltes aus der Weihnachtsgeschichte oder ein anderer Gegenstand sein. Die Weihnachtsgeschichte kann vorgelesen werden.

Am nächsten Tag bringt das Kind die Wanderkrippe wieder mit in den Kindergarten und im Morgenkreis wird sie in der Gruppe geöffnet und das Kind kann zeigen, was es hineingelegt hat. Gemeinsam wird die Krippe mit den Figuren und Gegenständen in der Gruppe aufgestellt. Bis sie mittags von einem anderen Kind mitgenommen werden darf.

Man könnte dazu auch noch z.B. ein paar Kekse , Teebeutel und eine Kerze dazu legen, ganz wie man es möchte.

Bei uns ist die Wanderkrippe immer sehr gut angenommen worden, die Familien hatten viel Spaß beim Überlegen und Gestalten. Jeden Morgen waren alle gespannt was es bei Maria und Josef neues zu sehen gab.

Montag, 20. November 2017

Eichhörnchen Klanggeschichte


Eine Klanggeschichte: „Das Eichhörnchen"
© Gundula Geck-Grantz
Material: Ein Eichhörnchen-Kuscheltier. Xylophon, Rasseln, Handtrommel, Klanghölzer, Triangel, Zauberwatte oder trockenes Laub.
Tief im Wald wohnt ein Eichhörnchen, es hat ein braunes Fell und einen buschigen Schwanz. Den ganzen Tag sucht es im Wald nach Futter. Das Eichhörnchen vorstellen und in die Mitte setzen.
Es klettert die Bäume hoch Xylophon von tiefen Tönen zu hohen Tönen streichen.
Hüpft von Ast zu Ast:  Hüpf, Hüpf, Hüpf..: Für jedes Hüpfen leicht auf eine Handtrommel schlagen.
Dann klettert es den Baum hinunter Xylophon von hohen Tönen zu den tiefen streichen.
Da findet es eine Nuss oder einen Zapfen und knabbert die leckeren Samen heraus. Klanghölzer leise klappern.
Plötzlich fängt es an ein wenig an zu regnen Rasseln langsam und leise schütteln.
Der Regen wird stärker Rassel stärker und lauter schütteln.
Das Eichhörnchen saust einen Baum hoch und versteckt sich in seinem Nest. Xylophon schnell von tief zu hoch streichen.
Die Kinder können mit Laub oder Zauberwatte dem Eichhörnchen ein Nest bauen.
Als der Regen aufhört guckt die Sonne aus den Wolken hervor. Triangel einmal anschlagen
Das Eichhörnchen kommt aus seinem Nest und springt wieder von Ast zu Ast: Hüpf, hüpf, hüpf Für jedes Hüpfen die Handtrommel anschlagen
Und plötzlich ist es im Wald verschwunden und wir hören nur noch das Laub rascheln. Rasseln schütteln und immer leiser werden.

Sonntag, 12. November 2017

Rund um die Welt mit Briefmarken

Mit einer Briefmarkenkiste die Welt entdecken

von Svenja Delfs

Die Briefmarkenkiste
In unserer Gruppe gibt es eine Briefmarkenkiste. Die Kiste selbst ist eine ausgediente Zigarrenkiste aus Holz, sie sieht recht wertvoll aus. So eine Kiste bekommt man im Zigarrenfachhandel, mit etwas Glück kostenlos. Es kann aber auch jede andere Kiste, Schachtel, Dose, etc. benutzt werden.
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Briefmarken mit Fahrzeugen

Wir sammeln Briefmarken aus der ganzen Welt, dabei machen die Kinder und auch die Erzieherinnen mit. Dabei ist es nützlich, eine Quelle mit viel Briefverkehr zu finden, wie z.B. eine Rechtsanwaltskanzlei, Arztpraxen, Banken,... 
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Tiere auf Briefmarken

Wenn neue Briefmarken eintreffen, müssen diese erst einmal vom Papier abgelöst werden. Dazu werden sie in eine Schale Wasser gelegt und eingeweicht. Nach einiger Zeit lässt sich das Papier ganz leicht abziehen. Danach werden die Briefmarken auf ein Stück Küchenpapier zum Trocknen gelegt und anschließend in einem Katalog gepresst. Die Kinder arbeiten hierbei teilweise mit Pinzetten.
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Märchen auf Briefmarken

Sind die Marken in der Kiste beginnt das Spiel:
Die Kinder sortieren die Marken z.B. nach den verschiedenen Motiven (Tiere, Menschen, Gebäude, Fahrzeuge, Pflanzen), Zahlen und nach Nationalität.
Es wird auf einer Karte oder dem Globus nachgeschaut, wo die Marken herkommen oder wo z.B. das Gebäude steht.
Es kommen Fragen auf, warum gerade das bestimmte Motiv auf der Briefmarke zu sehen ist. Die verschiedenen Persönlichkeiten werden besprochen und es wird nachgeforscht, was diese gemacht haben.
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Bauwerke auf Briefmarken

Natürlich tritt auch die Frage auf, warum man eigentlich Briefmarken braucht, wer das erfunden hat und wie die Zähne daran kommen.

Die Kinder spielen damit auch gerne Memory.
Ein Vater brachte uns einen etwas älteren Sammlerkatalog mit. Die Kinder haben sehr viel Spaß daran, die Marken darin zu suchen und möchten dann gerne wissen, was dazu geschrieben steht.
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Pflanzen auf Briefmarken

Manchmal spielen die Kinder auch Post und kleben die Marken auf ihre Briefe, denn nur so können Briefe ja verschickt werden!

Es gibt Briefmarken mit Blumen drauf, wie z.B. Tränendes Herz, Gartenrose, Kuhschelle, Frauenschuh, Tulpe, Gartennelke
Daraus kann man einen "Briefmarkengarten" gestalten. Einfach mit den Kinder in die nächste Gärtnerei gehen, natürlich mit den entsprechenden Marken ausgestattet und die Pflanzen einkaufen und in Garten pflanzen. Dazu werden die vergrößerten und laminierten Briefmarken als Stecker dazu gestellt.
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bekannte Persönlichkeiten auf Briefmarken

Es lohnt sich, Briefmarken etwas genauer zu betrachten, es sind kleine Kunstwerke, die viele Geschichten zu erzählen haben.



Wenn ihr euch für das Kochen mit Pflanzen interessiert, oder einfache Rezepte sucht blättert doch mal in meinem anderen Blog.

Mittwoch, 8. November 2017

Die Mäusefamilie in der Krippe

Die Mäusefamilie in der Krippe
© Gundula Geck-Grantz
Die ersten Figuren für das Tischtheater

In der Scheune eines alten Bauernhauses wohnten eine Mäusefrau und ein Mäusemann.
Die Mäusefrau würde bald Babys bekommen und die beiden freuten sich schon sehr darauf. Es gab immer genug Körner zu essen und den zwei Mäusen ging es sehr gut.
Doch eines Tages zogen die Bauern weg und das alte Haus stand leer.
Als die Zwei ihre letzten Vorräte gegessen hatten und das letzte Körnchen aufgegessen war hatten sie großen Hunger.

Da sprach der Mäusemann zu seiner Frau:“ Hier gibt es nichts mehr zu essen, wir müssen fortziehen und ein neues Zuhause suchen. So zogen die beiden fort, um ein neues Zuhause für sich und ihre Kinder zu suchen.
Sie waren schon stundenlang gelaufen. Der Mäusefrau taten die kleinen Füße weh, denn sie hatte schon einen sehr dicken Babybauch.

In der ersten Scheune fanden sie eine schöne Mäusehöhle. Dort wohnte aber eine Katze, die fauchte sie böse an und hätte fast den Mäusemann gefressen. Da liefen sie weiter so schnell sie konnten.

Im nächsten Haus war die Scheune ganz neu und schön, aber es gab kein Versteck in dem die Mäusefrau ihre Kinder bekommen konnte. So beschlossen sie weiterzuziehen.

Plötzlich sahen die beiden Mäuse am Himmel einen hellen Stern stehen. Die Mäusefrau sagte zu ihrem Mann:“ Lieber Mann sieh dir diesen Stern an. Er sieht so schön aus. Lass uns dort hingehen wo der Stern steht , dort finden wir sicher ein neues Zuhause." Und so folgten sie dem Stern.
Sie kamen an einer Herde Schafe vorbei, die auf einem Feld schliefen. Ein Hirtenjunge schaute in den Himmel und sie huschten schnell an ihm vorbei.

Als sie eine Weile gelaufen waren sagte die Mäusefrau:"Meine Babys werden bald zur Welt kommen. Wir müssen schnell einen Unterschlupf finden."
Als sie noch eine Weile gelaufen waren standen sie vor einem Stall.
Direkt über dem Stall stand der Stern am Himmel, der heller leuchtete als alle anderen Sterne. „Oh was ist das für ein schöner Stall. In diesem Stall sollen unsere Babys geboren werden“ sagte die Mäusefrau zu ihrem Mann.

Sie schlüpften durch eine Spalte in der Wand und standen in dem gemütlichen Stall. Ein Esel stand in einem Verschlag und frass Heu. Auf der anderen Seite stand ein riesiger Ochse und schnaufte. In der Mitte sahen sie eine Frau und einen Mann, die waren über eine Futterkrippe gebeugt in dem ein Kind lag. Es war ganz leise und das Kind schlief. Die Mäuse liefen schnell an den Menschen vorbei und fanden ein gemütliches Versteck ganz hinten in einer Ecke. 

In dieser Nacht bekam die Mäusefrau ihre Babys. 2 Jungen und 2 Mädchen lagen in einem warmen Nest dass die beiden Mäuse aus Stroh und Fell gebaut hatten. Die Menschen zogen bald wieder fort aber die Mäusefamilie blieb in dem Stall bei dem Esel und dem Ochsen. Hier hatten sie immer genug zu essen und es gab auch keine Katze die sie verjagen oder fressen wollte.

Die Geschichten von der Suche nach einem neuen Zuhause und dem hellen Stern der sie dorthin führte, erzählten sie ihren Kindern. Die erzählten es wieder ihren Kindern und so weiter. So kennt die Geschichte von der Suche nach einem neuen Stall und dem Stern, heute noch jede Maus.

Freitag, 3. November 2017

Ein Tischtheater aus der Laternengeschichte in Cloppenburg


Zur Laternengeschichte hier clicken

Eine Laterne steht im Wald

Ein Reh kommt neugierig näher und beschnuppert die Laterne

Ein Kind hat seine Laterne wieder und geht mit seinen Eltern Laterne singen.
Ein Tischtheater zur Laternengeschichte
von Svenja Delfs

Ich habe heute den Kindern, diese Geschichte in Form eines Tischtheaters erzählt. Die Länge der Geschichte ist genau richtig, sie ist nicht zu kurz und nicht zu lang. Unsere Kinder haben sich auf den Teppich gesetzt und die Bühne habe ich auf zwei zusammengestellten Podesten aufgebaut.
Den Waldboden habe ich mit braunen Tüchern, Laub, Kastanien und Eicheln dargestellt.
Der Baumstumpf waren drei aufeinander gelegte Baumscheiben. Die Tiere kamen aus dem "Schleich"-Sortiment, Puppen aus der Puppenstube und eine Laterne haben wir uns schnell gefertigt.
Die Größenverhältnisse stimmten nicht ganz, aber das stört die Kinder weniger.
Von jeder Szene haben wir Fotos gemacht, die jetzt im digitalen Bilderrahmen zu sehen sind. So haben die Kinder die Möglichkeit, sich die Geschichte anzusehen und ggf. anderen zu erzählen. Wir haben auch die "Bühne" in der Gruppe aufgebaut. Dies lädt dazu ein, die Geschichte selbst nach zu spielen, oder auch eine andere Geschichte zu erfinden.




Mittwoch, 25. Oktober 2017

Eine Laternengeschichte für den Stuhlkreis

Diese Geschichte kann man auch als Schattenspiel oder Tischtheater spielen.
Eine Laternengeschichte
© Gundula Geck Grantz

Mitten im Wald, an einem Weg, auf einem alten Baumstumpf, stand eine Laterne. Die Laterne war sehr schön und ein Kind hatte sie in leuchtenden Farben angemalt. Niemandem schien die Laterne zu gehören, denn sie stand einfach nur im Wald herum.
Plötzlich kam ein hungriges Reh und sah die Laterne. Vorsichtig näherte es sich und beschnupperte das komische Ding. Doch man konnte das Ding nicht essen und das Reh verschwand wieder im Wald.
Da kam ein Häschen angesprungen und stellte sich auf die Hinterbeine um an die Laterne heranzukommen. Es knabberte ein wenig daran aber es schien ihm nicht zu schmecken. Das Häschen sprang weiter und verschwand im Wald. Ängstlich kam ein Mäuschen in großer Angst angerannt. Es kletterte an der Laterne hoch und versteckte sich darin. Ganz mucksmäuschenstill wartete es mit klopfendem Herzen.
Dann kam der Fuchs geschlichen. Er hatte das Mäuschen gejagt und nun war es verschwunden. Um die Laterne herum roch es nach Maus aber er konnte sie nicht finden. Ohne Beute verschwand der Fuchs dann im Wald.
Das Mäuschen kletterte nach einiger Zeit aus der Laterne, lief den Weg zurück und in den Wald hinein, zu seinem Nest, in dem es seine Babys versteckt hatte.
Plötzlich hörte man Stimmen von Menschen die näherkamen. Ein Kind mit seinem Vater und seiner Mutter kamen durch den Wald gelaufen. Das Kind war sehr traurig, denn es hatte seine schöne Laterne verloren. Als das Kind näherkam sah es die Laterne und lachte laut vor Freude. Es nahm seine Laterne vom Baumstumpf und lief zu seinen Eltern.
Der Vater zündete die Kerze in der Laterne mit einem Streichholz an. Stolz hielt das Kind die Laterne vor sich und sie gingen den Waldweg entlang nach Hause.
Dabei sangen sie gemeinsam: "Ich gehe mit meiner Laterne....." (Am Schluss der Geschichte singen alle gemeinsam ein Laternenlied)

Mittwoch, 27. September 2017

Ein Wolkenmärchen



Manchmal, wenn ihr in den Himmel schaut und die Wolken anseht die vorbeiziehen, dann sehen die Wolken aus wie etwas ganz anderes. 

Ein Wolkenmärchen
von Gundula Geck-Grantz

Es war einmal eine Wolke. Die Wolke zog jeden Tag über den Himmel und hatte Spaß daran ihre Form zu verändern. Sie dehnte sich an manchen Stellen aus oder zog sich zusammen. Sie bildete kleine Ausläufer die aussahen wie ein Kopf oder Füße.
Wenn dann die Menschen auf der Erde hochsahen fanden sie, dass die Wolke wie ein Schaf oder ein Hund aussah, oder wie der Kopf eines Menschen der eine Pfeife rauchte. Manche Menschen brachten Papier und Farbe mit und malten die Wolke. Der Wolke gefiel das und sie zog Jahr für Jahr über den Himmel und veränderte ihre Form.
Eines Tages kam eine kleine Fee angeflogen und ruhte sich auf de Wolke aus. " Sag mal du liebe Wolke," begann die Fee zu fragen. "Hast du nicht einen Wunsch? Möchtest du nicht einmal etwas ganz anderes sein?"
Die Wolke überlegte eine Weile und sagte dann:" Ja ich wäre gern einmal ein Mensch. Dann könnte ich in den Himmel sehen und mir die Wolken anschauen." Da schwang die Fee den Zauberstab und kaum dass sich die Wolke versah, stand sie auf der Erde und war ein Mensch.
Doch sie kam gar nicht dazu sich die Wolken anzusehen, denn sie musste zur Arbeit gehen. Abends war sie so müde das sie nur noch schlafen wollte. Nur am Wochenende schaute sie hinauf in den Himmel und sah den Wolken zu. Wenn sie die Wolken über den Himmel ziehen sah bekam sie eine große Sehnsucht im Herzen und sie wurde immer trauriger.
Eines Tages als die kleine Wolke auf einer Wiese stand und voller Sehnsucht in den Himmel schaute, landete die kleine Fee auf ihrer Schulter. "Warum bist du so traurig liebe Wolke?" fragte die Fee. "Ach," seufzte die Wolke. " Ich habe so eine Sehnsucht im Herzen wenn ich in den Himmel schaue." Da überlegte die Fee und schwang ihren Zauberstab.
Und die Wolke war wieder am Himmel und zog über das Land. Glücklich dehnte sie sich aus und zog sich zusammen. Wenn die Menschen zu ihr aufsahen, rätselten, malten und sich freuten, war die Wolke sehr, sehr glücklich.

Dienstag, 19. September 2017

Apfelbaum Spiellied (Oh du lieber Augustin)


Apfelbaumspiellied

Text: Gundula Geck-Grantz,
Melodie: Oh du lieber Augustin 



Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

In deinen Zweigen hängen leckere Äpfelchen,
(mit den Händen den Bauch reiben . Alternativ Instrumente: Glöckchen)
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.

Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

Kommt da der Herbstwind und rüttelt dich, schüttelt dich.
(Mit den Armen rütteln. Alternativ Instrumente: Rasseln)
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

Ich hol schnell ein Körbchen und sammel die Äpfel auf.
(linke Hand deutet einen Korb an, rechte Hand legt die Äpfel in den Korb.
Alternativ Instrumente: Trommeln spielten fallende Äpfel )
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)


Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)

Ich beisse ganz fest hinein, Äpfel die schmecken fein.
(Bauch reiben. Alternativ Instrumente: Klanghölzer)
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)


Oh du lieber Apfelbaum, Apfelbaum, Apfelbaum,
Oh du lieber Apfelbaum stehst da so groß.
(Mit den Händen und Armen eine Baumkrone bilden.)


Donnerstag, 14. September 2017

Buchvorstellung: "Die Maus sucht ein Haus"

Bilderbuch: "Die Maus sucht ein Haus" von "Petr Horacek"





Eine bezaubernde Geschichte von einer Maus die einen Apfel findet. Doch ihr Mauseloch ist zu klein für den Apfel. So geht sie mit dem Apfel, auf die Suche nach einer neuen Bleibe, doch in jeder Höhle wohnt schon jemand und bei der Reise bekommt sie Hunger und knabbert immer mehr von ihrem Apfel und landet schließlich wieder in ihrer eigenen Höhle. Da der Apfel nun klein genug ist passt der nun auch hinein. Die Bilder sind wirklich kindgerecht und auf das wesentliche reduziert. Durch die gestanzten Löcher kann man die Maus und ihren Apfel bei ihrer Suche nach einem neuen Haus begleiten. Für Kinder ab 3.

Ideensammlung:

Mittwoch, 30. August 2017

Geschichtenteppich zum Bilderbuch Frederick






Auf der Wiese sammeln die Feldmäuse Nüsse und Körner für den Winter.


In der Mauer wohnen die Feldmäuse


Frederick sammelt Farben und Sonnenschein

Dann kommt der Winter und die Feldmäuse essen von ihren gesammelten Vorräten.

Frederick packt seine Vorräte aus und die Mäuse hören ihm zu.

Sonntag, 27. August 2017

Ideensammlung zum Bilderbuch "Frederick" von Leo Lionni

Das Bilderbuch "Frederick" von Leo Lionni.



- In der Mitte des Vorlesekreises wird ein rundes grünes Tuch gelegt. Jedes Kind kann sich aus einem Korb verschiedene Materialien heraussuchen. Beispiele: Maiskolben oder-körner, Getreideähren oder-Körner, verschiedene Nussarten, bunte Zauberwatte, Steine verschiedener Größe, Mausepüppchen(aus Papier oder Stoff o.ä.), gelbe Papier- oder Stoffstreifen als Sonnenstrahlen, Schneeflocken aus Watte, Buchstaben zum legen. Nun wird das Buch vorgelesen und die Bilder besprochen. Zu jeder Seite können die Kinder die passenden Materialien auf die Decke legen. Zum Schluss wird die fertige Geschichtendecke fotografiert und jedes Kind bekommt ein Foto in sein Portfolio oder mit nach Hause.

Passend dazu:

  • Spaziergang mit sammeln von Naturmaterial. Danach können die Kinder aus dem Material Bilder gestalten, die für das Portfolio fotografiert werden. Eine Ausstellung aus den Fotos kann für die Eltern gestaltet werden.
  • Ein Tischtheater zum Bilderbuch
  • Sockenmäusepuppen und ein Korb mit passenden  Materialien steht den Kindern zur Verfügung um die Geschichte nachzuspielen.
  • Eine (Pin)Wand wird mit Tonpapiermäusen, aus Pappe gerissenen Steinen, Nüssen, Getreideähren und einer Sonne gestaltet
  • Die Kinder können Kollagen aus Getreidekörnern, bunten Schnipseln und Buntstiftzeichnungen gestalten.
  • Die Kinder bekommen Barthaare und eine schwarze Nase und suchen Nüsse die im Raum versteckt sind. Danach werden die Nüsse geknackt und gemeinsam verspeist
  • Maiskolben kochen und essen.
  • einen Nussaufstrich für das gemeinsame Frühstück herstellen.
  • Nusskuchen backen.
  • Getreidebrei kochen und mit Apfelmus essen.
  • Sockenmäuse basteln.
  • Mäusekostüme für die/den Verkleidungsecke/raum nähen.
  • Eine Erntekrone/-kranz binden oder von Eltern binden lassen. Mit Bastelarbeiten von den Kinder verzieren lassen.
  • Naturbeobachtung: Wo könnten Mäuse wohnen? Wo finden sie Futter zum sammeln?
  • Sachbilderbuch "Die Maus" zB von Stephane Frattini.

Nicht zu empfehlen ist es, lebendige Mäuse in der Kita zu halten. Mäuse haben ein sehr feines Gehör und sind lärmempfindlich Tiere sind kein Kinderspielzeug.


Habt ihr noch weitere Ideen zum Bilderbuch? Ihr könnt sie in die Kommentare posten.

Samstag, 24. Juni 2017

Das Sommerloch, oder die Frau die keine Geschichten mehr wusste.

von Gundula Geck-Grantz
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

Erzähl mir eine Geschichte! Der Aufforderung komme ich meistens gern nach. Manchmal ist mein Kopf jedoch wie leergefegt. In so einer Situation ist folgende Geschichte entstanden.

Es war einmal eine Frau die viele Geschichten erzählte. Sie erzählte so viele Geschichten dass ihr Kopf plötzlich leererzählt war. Ihr fielen keine neuen Geschichten mehr ein. Traurig ging sie nach Hause und setzte sich in ihren Lieblingssessel. Weil sie so traurig war dass sie keine Geschichten mehr wusste, fing sie an zu weinen. Sie weinte und weinte und es war so laut, dass eine Fee das Weinen hörte. Sie flog zum Fenster der Frau und fragte:“ Liebe Frau warum weinst du so laut?" Die Frau erzählte ihr alles und die Fee sagte:" Ich habe einen Rat für dich. Fahre für drei Wochen auf eine einsame Insel und rede mit Niemandem ein Wort.“
Da hörte die Frau auf zu weinen und packte alles ein was sie für drei Wochen auf einer Insel brauchte. Sie stieg in ein Flugzeug und flog 3 Stunden. Dann fuhr sie mit einem Ruderboot auf eine einsame Insel. Dort redete sie kein Wort, aß viele Kokosnüsse, badete im Meer und lag am Sandstrand. Nach 3 Wochen stieg sie wieder in ihr Boot, fuhr zurück. Flog 3 Stunden mit dem Flugzeug, und war wieder zuhause. Nun hatte die Frau wieder viele Geschichten zu erzählen und die Kinder freuten sich.

Sonntag, 4. Juni 2017

Eine Zahngeschichte mit Mundgymnastik.

von Gundula Geck-Grantz 

Ihr könnt die Geschichte vorlesen und dabei die Bewegungen und Geräusche in den Klammern machen.

Felix schläft noch, hört ihr ihn leise schnarchen (chrchr). Jetzt summt der Wecker denn Felix muss bald in die Schule (sssssss). Langsam öffnet er seine Augen und reibt sich sein Gesicht ( Gesicht ausstreichen), dann klopft er auf seine Brust ( Brust abklopfen). Weil er noch ein wenig müde ist gähnt Felix lange (gähnen) Er streckt sich und reckt sich.(dehnen und strecken). Als er angezogen ist hört er seine Mutter rufen( Feliiiix). Er schlurft in die Küche, schmiert sich ein Brot und beisst ab. Langsam kaut er (mjam mjom mjum ). Er schlürft einen Schluck Kakao (Schschsch schlürfen). „Felix beeil dich!“ ermahnt ihn seine Mutter.Nach dem Frühstück geht Felix ins Badezimmer, nimmt die elektrische Zahnbürste und schaltet sie ein. (rrrrrrr). Dann putzt er seine Zähne gründlich (rrr). Mit einem Schluck Wasser spült er seinen Mund und gurgelt (grrrr). Er spuckt aus und im Waschbecken liegt ein Zahn (jubeln). Der Wackelzahn der schon so lange im Mund herumgewackelt hat. Im Spiegel schaut er seine neue Zahnlücke an und macht seine Mund dabei weit auf( aaaaaahh). Dann bringt Felix den Zahn schnell zur Mutter, die ihn in ein kleines Döschen legt. Dort liegen schon 3 Zähne die er verloren hat. In der Schulpause probiert er mit seiner besten Freundin ob er durch die Zahnlücke pfeifen kann.

Freitag, 12. Mai 2017

Eine unendliche Geschichte

Heute wollte ein Kind die Geschichte von einem Blatt hören, so entstand diese unendliche Geschichte: 
© Gundula Geck-Grantz
Es war einmal ein Blatt. Das Blatt wuchs an einem Baum.
Da kam ein starker Wind und pustete das Blatt vom Baum.
Das Blatt lag nun tagelang auf der Erde und welkte.
Ein Regenwurm steckte den Kopf aus der Erde und sah das Blatt.
Er dachte: Oh ein leckeres Blatt, das werde ich zum Frühstück essen.
Der Wurm zog das Blatt in seinen Gang, in die Erde.
Der Regenwurm frass das Blatt und fand es sehr lecker.
Dann musste er mal und die Reste vom Blatt kamen als lange Kompostwurst
aus dem Regenwurmpo heraus.
In diesem Kompost wuchs ein neuer Baum.
An diesem Baum wuchs ein Blatt.....
Da kam ein starker Wind und pustete das Blatt vom Baum.
Das Blatt lag nun tagelang auf der Erde und welkte.
Ein Regenwurm steckte den Kopf aus der Erde und sah das Blatt.
Er dachte: Oh ein leckeres Blatt, das werde ich zum Frühstück essen.
Der Wurm zog das Blatt in seinen Gang, in die Erde.
Der Regenwurm frass das Blatt und fand es sehr lecker.
Dann musste er mal und die Reste vom Blatt kamen als lange Kompostwurst
aus dem Regenwurmpo heraus.
In diesem Kompost wuchs ein neuer Baum.
An diesem Baum wuchs ein Blatt.....

Sonntag, 12. März 2017

Die Klanggeschichte vom Igel der aus dem Winterschlaf erwacht.

von Gundula Geck-Grantz
 
( Jedes Kind bekommt eine Decke und baut sich ein Nest.) 
Es war ein kleiner Igel. Ich nenne ihn Stachel. Der Igel Stachel wurde im Herbst auf einmal sehr müde und er baute sich ein gemütliches Nest unter einem großen wilden Holzhaufen. Er hatte sich dort mit dem ganzen Herbstlaub eine kuschelige Höhle gebaut. Als es draussen viel zu kalt wurde um Schnecken und Würmer zu finden, legte er sich in seine Höhle schlafen. Hört ihr ihn schnarchen?
 ( Die Kinder kuscheln sich in ihr Nest. Alle schnarchen leise)
Es wurde eisekalt, aber Stachel lag gemütlich in seinem weichen Bett. Dann fing es an zu schneien und dicke Flocken bedeckten den Holzstapel und die Schlafhöhle von Stachel.
(Ich knistere mit Seidenpapier )
 Ein Fuchs lief an Stachels Höhle vorbei, 
(Ich klopfe mit einem Filzschlägel leise auf eine Handtrommel) doch Stachel schlief tief und fest und hörte ihn nicht.
Ein Hagelschauer prasselte auf die Erde, 
(Ich klopfe mit Klanghölzern) doch Stachel schlief tief und fest und hörte ihn nicht. 
Ein wilder Wintersturm pustete über Stachels Höhle, 
(Oceandrum oder Regenmacher schnell spielen)  doch Stachel schlief tief und fest und hörte ihn nicht.
 Dann war der Winter plötzlich vorbei und die Sonne wärmte Stachels Höhle.
(Ich spiele ein paar Klänge auf der Triangel) Stachel reckte sich, streckte sich und gähnte. 
(Wir recken uns und gähnen)
Stachel steckte die Nase aus seiner Höhle und schnupperte. Ein Sonnenstrahl (Triangel) kitzelte seine Nase und er musste niesen.(Alle niesen).
Der Frühling war da. Krokusse und Märzenbecher blühten auf der Wiese. Stachel verließ seine Höhle und trippelte über die Wiese, 
(Tippeln mit den hohen Tönen auf dem Xylophon) um sich ein paar Würmer und Schnecken zu suchen.

 Material: Decken, Klangstäbe, Triangel, Xylophon, Handtrommel, Filzschlägel, Seidenpapier, Regenmacher

 Natürlich können auch die Kinder die Instrumente spielen, während du vorliest.
 

Freitag, 27. Januar 2017

Musik und Bewegung mit Luftballons


Eine musikalische Einheit mit Luftballons
von Gundula Geck-Grantz
Aktion
Ihr braucht: Einen großen roten Luftballon. Viele kleinere bunte Luftballons. Eine große Decke.

  • Zum Beginn singen wir gemeinsam ein einfaches Luftballonlied.
Vorschlag „Ich schenk dir einen Regenbogen.“
Ich schenk' dir einen Luftballon, er schwebt ganz leicht empor. Ich stups ihn an, dann fliegt er hoch, er will zum Himmelstor.
  • Ein Luftballon liegt in der Mitte des Kreises, zu Flötenmusik stupsen die Kinder den Ballon hin und her. Alternativ kannst du eine ruhige Musik von einer CD spielen.
  • Der Ballon wird auf eine grosse Decke gelegt und die Kinder fassen die Decke im Stehen an.
  • Eine Geschichte wird erzählt und die Kinder spielen dazu mit dem Luftballon auf der Decke.
Das Märchen vom roten Luftballon.
Es war einmal ein schöner roter Luftballon. Der wurde vom Wind durch die Welt gepustet. Mal rollte er hierhin.
  • Luftballon zu einer Seite rollen lassen
Mal rollte er dorthin.
  • Luftballon zur anderen Seite rollen lassen, einige Male wiederholen
So kam der Luftballon ganz schön weit herum in der Welt.
Doch eines Tages wurde ihm das zu langweilig und er wollte gern fliegen. Da stieß er sich vom Boden ab und flog hoch in die Luft. Dabei rief er laut „juhuuu“ weil ihm das so gut gefiel.
  • mit der Decke den Luftballon in die Höhe werfen und wieder auffangen. Dabei rufen die Kinder jedes mal juhuu
Das gefiel ihm so gut daß er es immer wieder tat. Als er dort in der Luft schwebte traf er viele andere Ballons. 
  •  viele Ballons auf die Decke legen und hochfliegen lassen
Die flogen mit ihm und als sie müde geworden waren sanken sie auf die Erde nieder. Da kamen viele Kinder die gern einen Ballon zum spielen haben wollten. Und so bekamen jeder der bunten Ballons einen Freund mit dem er nun spielen konnte.
  • Jedes Kind sucht sich einen Ballon aus. Dann können die Kinder mit ihren Ballons zu Musik von einer CD tanzen und spielen.
  • Zum Abschluss singen alle gemeinsam noch einmal das Luftballonlied.



Umweltschutztip: Luftballons sind für Kinder ein toller Bewegung- und Spielanreiz. Mit Gas gefüllte Luftballons die oft an Festen freigelassen werden, (Luftballonwettbewerbe oder Hochzeiten) sind allerdings ein großes Problem für die Umwelt. Irgendwann verlieren sie ihr Gas und liegen dann als Müll in der Natur herum. Wildlebende Tiere nehmen sie als Futter auf oder verheddern sich in den Bändern. In der Folge verenden sie elendig. Um dieses vielfache Leid zu verhindern verzichtet bitte darauf. Es gibt viele tolle Alternativen dazu.

Sonntag, 15. Januar 2017

Eine Mitmachgeschichte

Die Geschichte vom dürren Männlein

© Gundula Geck-Grantz

Es war einmal ein Geschwisterpaar. Das Mädchen hieß Greta und der Junge hieß Finn. Sie wohnten in einer Hütte im Wald. Ihr Vater war Köhler und verdiente das Geld für Essen und Kleidung mit dem Verkauf von Holzkohle. Die Mutter sammelte Kräuter und verkaufte heilkräftge Tränke. Sie hatten meist genug zu essen und ein wärmendes Feuer gegen die Kälte im Kamin. Doch wenn kein Mensch die Kohle des Vaters, oder die Tränke der Mutter kaufen wollte, hatten sie kein Geld um sich Essen zu kaufen. Dann konnten sie oft vor Hunger nicht einschlafen. Eines Abends im Winter drängten sich alle um den knisternden Kamin. Um die Hütte heulte der Wind.
Da klopfte es plötzlich an die Tür. Die Mutter ging zur Tür und öffnete sie knarrend.
Vor der Tür stand ein dürres Männlein. Es war in einen löcherigen Mantel gehüllt und klapperte vor Kälte mit den Zähnen.
Es sagte etwas  aber man verstand kein Wort weil der Wind so laut heulte und der Mann vor Zähneklappern kaum zu verstehen war.
Die Mutter zog den frierenden Gast ins Haus und schob ihn an das Feuer. Greta legte dem Mann eine Schale Haferbrei und einen Löffel in die Hände. Der Mann fing an zu essen
Als er fertig war nahm ihm Finn das leere Geschirr aus den Händen, damit er sich weiter am Feuer wärmen konnte. Der Vater nahm seine Ukulele aus der Ecke und fing an ein Lied zu spielen.
 Der Gast summte leise mit. Er sah schon viel gesünder aus und hatte aufgehört mit den Zähnen zu klappern. Später legte der Vater einen dicken Holzscheit auf das Feuer und wies dem Gast ein Lager auf der Küchenbank zu. Der wickelte sich in eine Decke ein und schlief bald ein. Auch Greta und Finn kuschelten sich in ihre Bettkojen. Die Eltern saßen noch ein wenig am Feuer bis sie auch schlafen gingen.
Am nächsten Morgen reckten und streckten sich Greta und Finn in ihren Betten.
Barfuss liefen sie in die Küche um nach dem Schlafgast zu sehen. Die Bank in der Küche war aber leer, und auf dem Tisch lag ein Sack. Die Eltern waren auch wach geworden und standen hinter den Kindern die den Sack öffneten.
 Der Sack war ein Goldklumpen. Verwundert reichte Greta den Sack ihrem Vater weiter. Der zog einen Brief aus dem Beutel und las vor: " Vielen Dank, ihr habt mich vor dem Erfrieren gerettet und mir einen Platz an eurem Feuer gegeben. Euer letztes Essen habt ihr mit mir geteilt. Dafür sollt ihr belohnt werden." Nun hatten sie genug zu Essen für den ganzen Winter und es war noch etwas Geld übrig um es zu sparen. Das Männlein aber sahen sie niemals wieder.


Gegenstände die in der Geschichte erwähnt werden, oder dazu passen, werden in einen Korb gelegt und können von den Kindern auf ein Tuch, daß in in der Mitte liegt, plaziert werden. Dabei entsteht dann ein Bild.  Das Körbchen wird immer weitergegeben. So kann jedes Kind etwas zur Geschichte auf das Bild legen.


 Dinge die in den Korb gelegt werden können:
  • ein Stück Holzkohle,
  •  ein kleines Fläschchen, 
  • Puppenstubenbewohner: Mann, Frau, Kind, Großvater. 
  • Ein Zweig  Pfefferminze,
  •  ein kleines Instrument oder eine Bildkarte mit einer Ukulele oder Gitarre, 
  • eine ausgeschnittene Note, 
  • Betten aus der Puppenstube, 
  • ein Säckchen mit Steinen, 
  • Goldene Schokoladenmünzen in einem Beutel
  • Ein Brotstückchen,
  •  Ein Löffel, 
  • Geschirr aus der Puppenstube
  • Ein Tütchen Getreide
  • ein Briefumschlag
  • ein Sparschwein



Samstag, 7. Januar 2017

Frau Holle schüttelt Schnee auf die Erde

Eine musikalische Einheit zum Thema Schnee und Frau Holle
von Andrea Brüning und Gundula Geck-Grantz
Handlung
Material Instrument
Lied: „Pille palle polle im Himmel wohnt Frau Holle,“ mit Bewegungen spielen.


Märchen Frau Holle vorlesen, bis zu der Stelle an der die erste Marie die Betten ausschüttelt.
Märchenbuch
Jedes Kind bekommt eine Decke und alle schütteln damit „Betten“ aus.
Decken
Das Decken ausschütteln begleiten alle zusammen mit einem bekannten Schneelied zB. Schneeflöckchen Weissröckchen.
Lied: Schneeflöckchen Weissröckchen
Je ein Kind legt sich in die Mitte und am Ende einer Strophe legen alle Kinder ihre Decke auf das Kind. Alle Kinder kommen einmal dran.


Jedes Kind baut sich aus der Decke eine Wolke, setzt sich auf die Wolke und nimmt sich ein Instrument mit.
Instrumente die man mit Schnee assoziieren kann. Triangel, Glockenstab, Xylophon, Glockenspiel,
Die Kinder probieren ihr Instrument aus und jeder darf etwas vorspielen.
Danach begleiten alle zusammen „Schneeflöckchen, Weissröckchen“.


Zum Schluss nochmal das Lied:“Pille,palle,polle,“ zusammen spielen.


Wer möchte kann nach der Einheit mit in die Leseecke kommen und den Rest des Märchens hören.